Straßentiere in der Türkei

In der Türkei leben unendlich viele Hunde und Katzen auf der Straße. Sie ernähren sich von Abfällen und Essensresten der Menschen.

Die meisten Tiere werden jährlich gedeckt und bekommen Welpen. Mutterhündinnen und Katzen, die kaum sich selbst versorgen können, haben mit ihren Welpen wenig Überlebenschancen.


Zu den der Gefahr des Hungertodes kommen noch die vielen anderen Gefahren wie: Straßenverkehr, Giftköder, Kinder (die einen Welpen nehmen, den Tag über mit spielen und Abends wieder irgendwo aussetzten), Krankheiten und leider auch manchmal schießwütige Mitmenschen, die es sich zum Hobby gemacht haben mit Schrotgewehren auf wehrlose Geschöpfe zu schießen ;-(

Wenigstens einige dieser Gefahren versuchen engagierte Tierschützer in der Türkei zu verringern. Die leider beschränkten Möglichkeiten sind:

1. Kastrationen – die Kastration einer Hündin oder eine Katze erspart unendlichen vielen Welpen und Kitten das Schicksal als Straßenhund / -katze geboren zu werden.


2. Impfungen – die geimpften Tiere sind dadurch nicht nur selber geschützt, sondern stellen auch keine Gefahr für andere Tiere mehr dar, weil sie die Krankheiten auch nicht mehr übertragen können.

3. Futterstellen – von eingerichtete Futterstellen, an denen die Tiere regelmäßig ihr Futter bekommen, entfernen sie sich in der Regel nicht besonders weit. Was sie wiederum von den gefährlichen Hauptstraßen fernhält. Zudem kann an diesen Stellen regelmäßig ein Gesundheitsscheck gemacht werden (Wurmkuren, Wunden versorgen, etc.). Auch können neu hinzugekommene Tiere eingefangen und kastriert werden.




4. Aufklärung – ein weitere wichtiger Punkt der täglichen Arbeit vor Ort ist die Aufklärung der Bevölkerung. Viele Hunde- und Katzenbesitzer wissen nicht um die Bedürfnisse ihrer Vierbeiner. Einige sind ganz erstaunt wenn man ihnen erklärt, dass ein angeketteter Hund IMMER frisches Wasser zur Verfügung haben muss oder das die Kette länger sein muss oder dass der Hund im Sommer einen Schattenplatz braucht, etc.

Wir sind dankbar, dass es "Die guten Seelen" gibt, die sich täglich liebevoll um die vielen Straßentiere kümmern.
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