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Die guten Seelen vermitteln ihre Schützlinge nur gegen eine Schutzgebühr und einen Schutzvertrag.
Immer wieder hören wir Aussagen wie: "Warum auch noch eine Gebühr? Sollen die doch froh sein, dass wir ein Tier retten wollen."
Natürlich sind wir froh über jedes gerettete Tier, aber auch wir haben enorme Kosten BEVOR die Tiere überhaupt in Deutschland einreisen können. Und leider haben wir keinen Goldesel im Keller. Wir arbeiten alle unentgeldlich und hart für "unsere" Sache.
Natürlich ist die Frage nach der Höhe der Schutzgebühr legitm und sicherlich sollte man diese bei der Überlegung zur Anschaffung eines Hundes berücksichtigen. Aber leider kommt es immer häufiger vor, dass Interessenten mit uns über die Höhe der Schutzgebühr verhandeln wollen. Dazu möchten wir sagen: Wir sind nicht auf dem Basar! Wir versuchen unsere Schützlinge in liebevolle Familien zu vermitteln, in denen es ihnen (nach Möglichkeit) für den Rest ihres Lebens gut geht und sie geliebt werden. Die Schutzgebühr ist kein Preis, den sie für unsere Schützlinge zahlen, sondern dient, wie der Name schon sagt dem Schutz der Tiere. Leider mussten wir feststellen, dass vielen Menschen das was sie bezahlen „mehr wert“ ist, als das was sie geschenkt bekommen. Hinzukommt, dass die Schutzgebühr unsere Hunde und Katzen vor sog. Hundehändlern schützt, die sich immer gerne auf kostenlose oder billige Hunde melden um diese teuer weiterzuverkaufen manchmal sogar in Versuchslabore. Dies wird durch eine Schutzgebühr verhindert.
Alle unsere Hunde und Katzen sind vor der Ausreise kastriert, geimpft, gechipt, entwurmt und auf Mittelmeerkrankheiten getestet, natürlich haben auch alle den erforderlichn Titernachweis (EU Einreisebestimmungen). Die Kosten alleine dafür belaufen sich auf rund 200 Euro pro Hund und 180 Euro pro Katzen. Hinzukommen Flugkosten, Bezinkosten für Fahrten zum Tierarzt und zum Flughafen, Futterkosten, Wurmkuren, Floh- und Zeckenmittel.
Bei dieser Rechung darf das Tier keinerlei Erkrankungen haben, keinen Husten, keinen Durchfall, keinen Wurm und keinen Floh, um nur einige sehr häufige „Erkrankungen“ zu nennen. Auch tauchen die vielen Straßentiere, die "die guten Seelen" täglich füttern, kastrieren, impfen und entwurmen und bei Bedarf medizinisch versorgen nicht auf.
Das wir auch immer wieder verletzte, angefahrene, kranke und angeschossene Hunde finden, aufnehmen und behandeln, ist leider fast Alltag für uns.
Ohne die vielen privat finanzierten "Kleinigkeiten" wie Telefonkosten, Internetgebühren, Gebühr für die Internetseite und wenn wir es genau nehmen wollen Waschpulver, Hunde- und Katzenleckerchen, Abnutzung unser privaten PKW´s, etc, wäre die Versorgung der Tiere überhaupt nicht machbar. Von der investierten Zeit wollen wir hier gar nicht sprechen.
Das die Vermittlung von Tieren aus der Türkei kein „lukratives Geschäft“ sein kann, sondern ein teures und zeitaufwendiges "Hobby" ist, dürfte bei einer Schützgebühr von 300 Euro für einen Hund und 120 Euro für eine Katze, jedem einleuchten.
Daher sollte klar sein, das wir Anfragen mit dem einzigen Wortlaut „Was kostet der Hund / die Katze“ nicht beantworten und das wir nicht um Schutzgebühren feilschen!!!!!!
_________________ LG Rahel
Wohin du auch gehst geh mit deinem ganzen Herzen Konfuzius
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